Projekt Hanau, Parkhaus Klinikum Hanau

253 Stellplätze

Neues Parkhaus entspannt Parksituation am Klinikum Hanau

Im November 2017 wurde das moderne Parkhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Hanau feierlich eröffnet. Die Architekturentwürfe stammen von synarchitekten aus Köln. Ausführender Generalunternehmer war HIB Huber Integral Bau. Unser Leistungsumfang umfasste neben der Ausführungsplanung insbesondere die vollständige Bauabwicklung inklusive der jüngst fertiggestellten neuen Außenanlagen sowie die Sanierung der vorgelagerten Umfassungsmauer.

Mit dem Parkhaus soll nicht nur die Parksituation auf dem Klinikgelände, sondern ebenso der Parksuchverkehr im ganzen Hanauer Stadtquartier entlastet werden. Daher wartet das Objekt mit großer Nutzerfreundlichkeit und etlichen Komfortkomponenten auf.

Barrierefreies Parken

Auf einer Grundfläche von circa 40 x 40 Metern entstanden fünf Vollgeschosse (Ebene 0 bis 4) in Stahlverbundbauweise mit insgesamt 253 Stellplätzen. Eine Aufzugsanlage, Sonderstellplätze für Eltern mit Kindern, zahlreiche breite Stellplätze sowie die Barrierefreiheit im gesamten Parkhaus stellen den Kunden zusätzlichen, attraktiven Komfort zur Verfügung. Durch die offene Fassadengestaltung ist das Parkhaus bei Tag lichtdurchflutet und wird im Bedarfsfall umweltschonend durch die über Bewegungsmelder gesteuerte LED-Technik homogen ausgeleuchtet.

 

Nutzer befahren das Objekt über die Zufahrt an der Leimenstraße und verlassen es über die beiden Ausfahrten an der Mühlstraße. Mit Rücksicht auf die umliegenden Anwohner wird die Einfahrt des Parkhauses auf die Zeiten zwischen 6:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr abends beschränkt, während Ausfahrten immer möglich sind, sofern ein gültiges Parkticket vorhanden ist.

Mittig angeordnete Gegenverkehrsrampen verbinden die Geschosse. Die komplette obere Parkhausebene wurde überdacht. Das Dach wurde extensiv begrünt, um das Innenstadtklima positiv zu beeinflussen. Zudem ist es wirksamer Witterungsschutz.

Während Ebene 0 in Verbundpflaster ausgeführt wurde, kam bei den Verbunddecken eine OS8- Beschichtung zur Anwendung. So besteht ein zuverlässiger Schutz gegen das Eindringen von Chloriden wie etwa durch von Fahrzeugen mitgebrachtes Schleppwasser mit Tausalzen. Flächig und zur Fahrbahn wurden farbig abgesetzte Stellplatzmarkierungen aufgebracht.

Zwei Treppenhäuser flankieren das Parkhaus. Eines davon verfügt über eine Aufzugsanlage. Weitere technische Attribute sind die sieben Doppel-E-Ladestationen auf Ebene 3 mit gesonderter farblicher Markierung sowie fünf Technikräume, die sich auf vier Ebenen verteilen. Sowohl die Einfahrt als auch die Ausfahrten sind durch Sektionaltore geschützt, die ebenso wie die Parkhausfassade mit gekanteten Lochblechen verkleidet wurden.