Projekt Bochum, Parkhaus Justizzentrum

456 Stellplätze

Unter der Projektverantwortung des BLB NRW erstellte HUBER ein komfortables, architektonisch anspruchsvolles Mitarbeiter-Parkhaus in Split-Level-Bauweise für das neue Justizzentrum am Ostring in Bochum. Auf knapp 11.700 qm stehen den Mitarbeitern 456 benutzerfreundliche Pkw-Stellplätze sowie 10 Motorradstellplätze zur Verfügung. Sie verteilen sich auf 13 oberirdische Halbebenen sowie eine tiefergegründete Parkebene. Die Möglichkeit zur Aufstockung um drei weitere Halbebenen wurde bei der Planung schon berücksichtigt. Sollte der zukünftige Stellplatzbedarf steigen, steht dem nichts im Wege.

Parkhaus als Hingucker

Die aufwändig gestaltete Fassade besteht aus Fassadenelemente, die ähnlich einem unregelmäßigen Schachbrettmuster an drei der vier Gebäudeaußenseiten montiert wurden. Anthrazitfarbene Faser-Zement-Tafeln (Eternit®) wurden mit lachsroten, pulverbeschichteten Z-Lamellen kombiniert. Alle Fassaden-Elemente sind geschosshoch. Die Gebäudefront zur benachbarten Bahnlinie wurde offen hergestellt und besitzt nur den erforderlichen Anprallschutz als Absturzsicherung. Aufgrund der durchdachten Fassadengestaltung mit ausreichend Öffnungen ist eine 34 %ige Querlüftung sichergestellt.

Energieeffizienz bei voller Ausleuchtung

Dämmerungsschalter sorgen stets für ausreichend Licht im Gebäude. In Sekundenschnelle werden die Parkebenen im Bedarfsfall ausgeleuchtet und damit das Sicherheitsempfinden der Nutzer gestärkt. Dank der intelligenten Steuerungstechnik und dimmbaren LED-Leuchten sinkt der Energieverbrauch trotz hoher Lux-Stärke auf 25 % des Verbrauchs herkömmlicher Leuchten.

Komfortmerkmale für die Nutzer

Das Parkhaus wurde behindertengerechten erstellt, dazu zählen etwa die komfortable Aufzugsanlage sowie die Braille-Schrift auf den Handläufen im Treppenhaus.

Das mit Sicherheitsglasscheiben offen gestaltete Treppenhaus erscheint hell und freundlich. Die Treppenhaustüren sind zur optischen Unterscheidung der Parkebenen geschossweise in verschiedenen Farben angelegt. Richtungspfeile auf den Fahrspuren leiten Fußgänger zum Treppenhaus. Die Stellplätze wurden in einer anderen Farbe als die Fahrspuren beschichtet, so dass sich beide Bereiche deutlich unterscheiden lassen. Zudem sind alle Stellplätze nummeriert. Dies trägt ebenfalls zu einer besseren Orientierung bei.

Eine zusätzliche Rampenüberdachung sorgt auf dem Oberdeck für verstärkten Witterungsschutz.

Das Objekt verfügt über eine Rolltoranlage. Über eine Schrankenanlage erfolgt zudem eine Zutrittskontrolle, so dass nur autorisierten Personen die Einfahrt ins Gebäude möglich ist. Das System basiert auf Transpondertechnik. Eine gepflasterte Zufahrtsstraße auf dem Parkhausgelände trägt dank großzügigem Stauraum zur Entlastung der Verkehrsströme beim Ein- und Ausfahren bei.

Das Parkhaus bietet insgesamt sehr viele Annehmlichkeiten und beeindruckt mit seinem anspruchsvoll designtem Äußeren.